Satzung „Förderverein Roth e.V.“

 

§ 1   Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins

 

1.1      Der Verein führt den Namen „Förderverein Roth e.V.“.
Der Verein ist beim Amtsgericht Wetzlar eingetragen.

 

1.2      Der Verein hat seinen Sitz in Driedorf-Roth.
Die Geschäftsstelle befindet sich in Driedorf-Roth.
Die Geschäftsräume befinden sich bei dem amtierenden Vorsitzenden.

 

1.3      Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2   Zweck des Vereins

 

2.1     Zweck des Vereins ist die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger oder kirchlicher Zwecke.
Der Verein hat weiterhin zum Zweck
- die Förderung des Feuer-, Arbeits-, Katastrophen- und Zivilschutzes sowie der Unfallverhütung
- die Förderung von Kunst und Kultur
- die Förderung des Sports
- die Förderung der Erziehung

 

2.2     Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Beschaffung und Weitergabe von Mitteln im Sinne des § 58 Nr. 1 AO

Die Höhe des Jahresbeitrages setzt die Mitgliederversammlung fest.

Es ist ein Jahresbeitrag je Einzelmitglied und je Verein, Gruppe, Personengemeinschaften (juristische Person) festzulegen.

Minderjährige, Auszubildende und Studenten sind beitragsfrei gestellt.

Der Jahresbeitrag ist zu Beginn des Geschäftsjahres fällig.
Bei Eintritt im laufenden Geschäftsjahr ist ein anteiliger Jahresbeitrag zu zahlen.

 

2.3    Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

2.4    Die Mittel des Vereins dürfen nur für die genannten satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Insbesondere erhalten die Vereinsmitglieder keine Gewinnanteile und sonstigen Zuwendungen. Weiterhin darf keine Person durch Ausgaben, mit Ausnahme des Auslagenersatzes oder der Aufwandsentschädigung (Ehrenamtspauschale), die dem Vereinszweck entgegenstehen oder unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.

 

2.5    Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.

 

§ 3 Steuerbegünstigung (Gemeinnützigkeit)

 

3.1    Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinn des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung (AO § 51 ff).

 

3.2    Der Verein verwendet seine Mittel ausschließlich für die steuerbegünstigten Zwecke der in § 2 Abs. 1 dieser Satzung genannten Körperschaften, nämlich für die Vereine, Gruppen, Personengemeinschaften in Driedorf-Roth. Er ist als Förderverein im Sinne nach § 58 Nr. 1 AO tätig,

 

3.3    Über die Verwendung dieser Mittel entscheidet der erweiterte Vorstand.

 

§ 4    Mitgliedschaft

 

4.1    Mitglied kann jede natürliche und jeder Rother Verein werden, der die Ziele des Vereins unterstützt.

 

4.2    Beitrittsanträge sind schriftlich an den Vorstand zu richten.
Über den Antrag entscheidet der geschäftsführende Vorstand.

 

4.3    Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod des Mitglieds oder Verlust der Rechtsfähigkeit.

 

4.4    Der Austritt ist nur zum Ende des Geschäftsjahres möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von einem Monat. Es werden keine Beitragsanteile zurückerstattet.

 

4.5    Die Mitgliederversammlung kann mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder über einen Ausschluss beschließen. In der Einladung zur Mitgliederversammlung ist der Antrag auf Ausschluss bekanntzugeben.
Dem Mitglied ist mindestens drei Wochen vor dem beabsichtigten Ausschluss Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme gegenüber dem Vorstand zu geben. Ein Ausschluss kann bei grobem oder wiederholtem Verstoß gegen die Satzung oder die Interessen des Vereins, sowie auch bei einem Beitragsrückstand von mehr als einem Jahresbeitrag erfolgen.

 

§ 5    Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

5.1    Jedes volljährige Mitglied und die Delegierten der Mitgliedsvereine, Gruppen und Personengemeinschaften haben Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.

 

5.2    Jedes Mitglied hat das Recht, dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Vorschläge zu unterbreiten.

 

5.3    Alle Mitglieder sind verpflichtet,

- die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu unterstützen und zu fördern

- ihren finanziellen Beitragsverpflichtungen nachzukommen

- das Vereinsvermögen fürsorglich zu behandeln

 

§ 6    Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

1. die Mitgliederversammlung

2. der geschäftsführende Vorstand

3. der erweiterte Vorstand

 

§ 7    Die Mitgliederversammlung

 

7.1    Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere folgende Angelegenheiten:

 

Ø  Wahl und Abwahl der Mitglieder des Vorstands,

Ø  Entlastung des Vorstands,

Ø  Entgegennahme der Berichte des Vorstandes,

Ø  Wahl der Kassenprüfer,

Ø  Änderung der Satzung,

Ø  Auflösung des Vereins,

Ø  Entscheidung über Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen,

Ø  Beschlussfassung über Anträge der Mitglieder.

 

7.2     Im ersten Halbjahr [vom 01.01. bis 30.06.] eines jeden Geschäftsjahres findet eine
ordentliche Mitgliederversammlung statt.

 

7.3    Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen schriftlich oder per E-Mail unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Der Fristlauf beginnt mit dem Tag der Aufgabe des Einladungsschreibens zur Post oder der Absendung der E-Mail. Die Einladung gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn sie an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift oder E-Mail-Adresse des Mitgliedes versandt wurde.

 

7.4    Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor Beginn der Mitgliederversammlung beim Vorstand eingehend schriftlich oder per E-Mail die Ergänzung der Tagesordnung verlangen und Anträge stellen. Fristgemäß gestellte Ergänzungsverlangen und Anträge sind nachträglich auf die Tagesordnung zu nehmen. Sie müssen den Mitgliedern nicht vor der Mitgliederversammlung bekannt gegeben werden. Eine Bekanntgabe zu Beginn der Versammlung genügt. Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung oder über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.

 

7.5     Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde.

 

7.6    Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Sie entscheidet über die Zulassung von Gästen.

 

7.7     Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung oder mit dessen Zustimmung vom stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Kann oder will auch dieser die Mitgliederversammlung nicht leiten, wählt die Mitgliederversammlung zu Beginn einen Versammlungsleiter. Der Versammlungsleiter übt in der Mitgliederversammlung das Hausrecht aus. Sofern in dieser Satzung nichts anderes bestimmt ist, bestimmt der Versammlungsleiter alleine den Gang der Verhandlungen in der Mitgliederversammlung.

 

7.8    Jedes volljährige Mitglied (natürliche Person) hat eine Stimme.
Vereine etc. als Mitglied werden durch Delegierte als Beisitzer vertreten.
Die Übertragung des Stimmrechts eines Mitglieds oder eines Delegierten auf eine andere Person ist nicht möglich.

 

7.9    Abstimmungen (Beschlüsse und Wahlen) werden mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen entschieden, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen und werden nicht gezählt.

 

7.10 Für Satzungsänderungen ist eine 2/3- Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, für die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung des Vereins eine Mehrheit von 4/5 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

 

7.11   Die Art der Abstimmung (z.B. geheim oder offen per Handzeichen) bestimmt der Versammlungsleiter, soweit in dieser Satzung nicht eine Art der Abstimmung zwingend vorgegeben ist. Die Mitgliederversammlung kann eine andere Art der Abstimmung beschließen.

 

7.12   Die Kasse wird jährlich vor der ordentlichen Mitgliederversammlung von
2 Kassenprüfern geprüft. Die Kassenprüfer werden für 2 Jahre gewählt. Hier gilt, dass in jeder ordentlichen Mitgliederversammlung ein Kassenprüfer gewählt wird, sodass sich die Zusammensetzung der Kassenprüfer jährlich ändert.
Für die erste Mitgliederversammlung gilt die Ausnahme, das 2 Kassenprüfer gewählt werden, wobei der 1. Kassenprüfer nur für 1 Jahr gewählt wird.

 

7.13   Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Zu Beginn der Mitgliederversammlung ist ein Protokollführer zu wählen. Das Versammlungsprotokoll muss enthalten:

 

Ø  Bezeichnung von Ort und Zeit der Versammlung

Ø  Name des Versammlungsleiters und des Protokollführers

Ø  Zahl der erschienenen Mitglieder

Ø  Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und der Beschlussfähigkeit

Ø  die Tagesordnung

Ø  das Abstimmungsergebnis ( Zahl der JA-Stimmen, Zahl der NEIN-Stimmen, Zahl der Enthaltungen, Zahl der ungültigen Stimmen )

Ø  die Art der Abstimmung

Ø  Satzungs- und Zweckänderungsanträge in vollem Wortlaut

Ø  Anträge und Beschlüsse in vollem Wortlaut.

 

7.14   Eine außerordentliche Mitgliederversammlung – für deren Berufung und Durchführung die gleichen Bestimmungen gelten wie für ordentliche Mitgliederversammlungen – ist vom Vorstand einzuberufen,

 

Ø  wenn der Vorstand die Einberufung im Interesse des Vereins beschließt;

Ø  wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich oder per E-Mail unter Angabe des Zwecks und des Grundes vom Vorstand verlangt.

 

Auf die Tagesordnung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung kann der Vorstand auch Gegenstände setzen, die nicht den Grund für deren Einberufung bilden.

 

§ 8    Der Vorstand

 

8.1    Der geschäftsführende Vorstand besteht aus:

1. der / die Vorsitzende

2. der / die stellvertretende Vorsitzende

3. der / die Kassierer/in

4. der / die Schriftführer/in

 

         Der erweiterte Vorstand besteht zusätzlich aus den Beisitzern gem. § 8.2. der
         Satzung.

Der Vorstand leitet die Vereinsarbeit und trägt für die Erfüllung sämtlicher Aufgaben, die sich aus der Satzung und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung ergeben, die Verantwortung.

Dem geschäftsführenden Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der/die Vorsitzende, der/die stellvertretende Vorsitzende, der/die Kassierer/in und der/die Schriftführer/in. Jeweils zwei der Genannten sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

Die/der Kassierer(in) verwaltet die Vereinskasse und führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben. Sie/er leistet Zahlungen für den Verein auf Anweisung des Vorstandes.

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Vorsitzenden entscheidend.

Von allen stattfindenden Sitzungen des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes ist ein Protokoll anzufertigen und innerhalb von einer Woche dem erweiterten Vorstand in Papierform oder als E-Mail zuzusenden.

 

8.2    Einzelmitglieder können zu Beisitzern von der MV gewählt werden. Ihre Zahl ist auf maximal 4 begrenzt. Die gewählten Beisitzer können vom Vorstand stellvertretende Aufgaben übertragen bekommen.
Vereine als Mitglied werden durch jeweils einen Delegierten als Beisitzer vertreten.

 

8.3    Die Mitglieder des Vorstands werden für die Zeit von 2 Jahren gewählt; Wiederwahl ist zulässig. Ein Vorstandsmitglied bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt.

 

8.4    Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds bestimmt der Gesamtvorstand ein Ersatz-Vorstandsmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung.

 

8.5    Der Vorstand ist grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Die Mitgliederversammlung kann eine jährliche pauschale Tätigkeitsvergütung für Vorstandsmitglieder beschließen.

 

§ 9    Satzungsänderungen 

 

9.1    Eine Satzungsänderung kann nur beschlossen werden, wenn sie als Tagesordnungspunkt in der Einladung zur MV gesondert aufgeführt ist. Der Einladung ist sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Text beizufügen.

 

9.2    Eine Satzungsänderung bedarf einer zwei Drittel Mehrheit der auf der MV anwesenden Mitglieder.

 

§ 10 Vereinsauflösung

 

10.1 Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen MV beschlossen werden. Dazu ist die Zustimmung von drei Viertel der anwesenden Mitglieder erforderlich.

 

10.2 Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins zu gleichen Teilen an die örtlichen Vereine
Freiwillige Feuerwehr Roth e.V., MGV Hoffnung Roth e.V., Spiel-Club Roth e.V. und Langlaufclub Rother Berg e.V. in Driedorf-Roth, die das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für
- die Förderung des Feuer-, Arbeits-, Katastrophen- und Zivilschutzes sowie der Unfallverhütung
- die Förderung von Kunst und Kultur
- die Förderung des Sports
zu verwenden haben.

 

§ 11 Haftungsbeschränkung

 

11.1 Für Schäden gleich welcher Art, die einem Mitglied bei der Benutzung von Vereinseinrichtungen, –gerätschaften oder –gegenständen oder infolge von Handlungen oder Anordnungen der Vereinsorgane (z.B. Vorstand) oder sonstiger im Auftrag des Vereins tätiger Personen entstehen, haftet der Verein nur, wenn ein Organmitglied (z.B. Vorstandsmitglied), ein Repräsentant oder eine sonstige Person, für die der Verein gesetzlich einzustehen hat, den Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat.

11.2   Im Falle einer Schädigung gemäß Absatz (1) haftet auch die handelnde oder sonstwie verantwortliche Person dem geschädigten Vereinsmitglied nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

 

11.3   Schädigt ein Mitglied den Verein in Ausübung eines Vereinsamtes oder in Ausführung einer Tätigkeit im Auftrag oder wohlverstandenen Interesse des Vereins, so darf der Verein Schadenersatzansprüche gegen das Mitglied nur geltend machen, wenn diesem Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt. Dies gilt auch für den Fall, dass der Verein bei einem Mitglied Regreß nimmt, weil der Verein von einem außenstehenden Dritten in Anspruch genommen worden ist.

11.4   Verlangt ein außenstehender Dritter von einem Mitglied Schadensersatz, so hat das Mitglied einen Freistellungsanspruch gegen den Verein, falls es die Schädigung in Ausübung eines Vereinsamtes oder in Ausführung einer Tätigkeit im Auftrag oder wohlverstandenen Interesse des Vereins herbeigeführt und hierbei weder vorsätzlich noch grob fahrlässig gehandelt hat.

11.5 Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit wird ausgeschlossen.

 

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